Tetouan

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FROM TETOUAN TO CHEFCHAOUEN

Auf dem Programm steht heute nachmittag ein Spaziergang in Tétouan. Die Stadt beherrscht das grüne Tal des Martil-Wadi. Um in die Medina zu gelangen, durch die Mauern, die sie umgeben, haben Sie die Wahl zwischen sieben kunstvoll gearbeiteten Toren. Und jetzt folgen Sie einfach Ihrem Gefühl. Diese von Weinstöcken beschattete Gasse verströmt eine herrliche Frische. Achten Sie auf die keramikverzierten Bauwerke. Schauen Sie auch nach oben! Die schmiedeeisernen Balkone dieser weißen Häuser sind typisch spanisch. Und einer der Gründe, weshalb Tétouan für seine spanisch-maurische Architektur bekannt ist. Der im 17. Jahrhundert unter der Herrschaft von Moulay Ismaïl erbaute Palast des Kalifen ist ein Beispiel dafür. Treten Sie in diesen Patio ein, der nach Jasmin duftet, lauschen Sie dem Plätschern des Springbrunnens, genießen Sie die Stille, bevor Sie auf den Souk El Fouki gehen. Welch ein Treiben! In weiße Djellabahs oder europäisch gekleidete Städter, Bergbewohner in grauen Burnussen, Bauern in gestreiften Foutas geniefien das vielfältige Angebot der unzähligen Stände. Und es macht Spaß, es ihnen gleichzutun.

60 km südlich von Tétouan sollten Sie Chefchaouen, eine der angenehmsten Städte Marokkos, nicht verpassen. Die blauweiße Stadt mit ihren terrassenförmigen Häusern und Rundziegeldächern erhebt sich ein wenig abseits der Straße. Die ca, zwanzig Moscheen und Heiligtümer lassen die heilige Stadt Chefchaouen eine Atmosphäre tiefer Ausgeglichenheit ausstrahlen. Nach den Badefreuden in Cabo Negro tut es gut, in den mit Kieselsteinen gepflasterten Gassen zu flanieren, auf einem erholsamen, schattigen Plätzchen bei einem Tee in einem maurischen Café zur Ruhe zu kommen.

WAS SIE SICH NICHT ENTGEHEN LASSEN SOLLTEN

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DIE MEDINA (ALTSTADT)

Ein Vielzahl verwinkelter Sträßchen münden manchmal unter den Häusern um in freier Luft wieder zu erscheinen. Jede Straße hat eine besondere Aktivität. Auf dem Platz Hassan II befindet sich der königliche Palast, eine alte Residenz des Königs, während des Protektorats.

DAS ARCHEOLOGISCHE MUSEUM

Das Museum ist fur sein Mosaïken, die aus Lixus stammen, bekannt. Man sieht dort die Drei Grazien zwischen den Vier Jahreszeiten, Venus, Adonis, Mars und Rhea (die Eltern von Romulus und Remus). Im ersten Stock sind Münzen und Keramik, aus der antiken, römischen Niederlassung neben Tamuda, ausgestellt.

DER JUDISCHE FRIEDHOF

Eine außergewöhnliche Sache: zwischen tausenden von Gräbern findet man Grabsteine mit prekolumbianischen Motiven. Es handelt sich um spanische Juden, die aus Südamerika zurückgekommen sind und sich dort inspiriert haben, um ihre Gräber zu schmücken, as in der jüdischen Religion nicht gemacht wird.



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