Fes

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FES : DIE KÖNIGLICHSTE ALLER KÖNIGSSTÄDTE

Unter Idriss II. wurde Fes im Jahre 808 zum Mittelpunkt des Königreiches, danach weitere Male mit den Meriniden im 13. Jahrhundert und im 19. Jahrhundert unter Moulay Abdallah. Traditionell ein geistiges und kulturelles Zentrum des Landes, ist Fes eine prächtige, vielfältige Stadt. Neben der europäisch anmutenden Stadt, die nach dem Ersten Weltkrieg errichtet wurde, gibt es noch zwei weitere Fes: Fes el Djedid (”Die Neue”) und Fes el Bali (”Die Alte”).
Und Fes el Bali besteht wiederum aus zwei Stadtteilen. Im Jahre 818 siedelten sich mehrere Hundert muselmanische Familien, die von den christlichen Armeen aus Andalusien vertrieben worden waren, am rechten Ufer des Oueds Fes an. Sieben Jahre später ließen sich 300 Familien aus Kairuan am gegenüberliegenden Ufer nieder. Mit den andalusischen Arabern kamen die Kunst und das Wissen einer blühenden Kultur nach Fes. Der von den Andalusiern geprägte Stadtteil präsentiert sich mit prachtvoll verzierten Bauten: Holzschnitzereien, ziselierten Verzierungen, bunt glasierten Mauerverzierungen, Balkone, mit Reliefen verzierten Säulen und Stuckarbeiten… Am Monumentaltor der Moschee der Andalusier treffen sich die Gläubigen zur Andacht. Diese an ihrem grün-weißen Minarett erkennbare Medersa el Sahrij (1321) ist besonders prachtvoll verziert. In jeder Medersa gibt es einen mit Marmor oder Onyx ausgelegten Hof, durch dessen angelehnte Tore das helle Licht der Sonne scheint. Durch ein Fenster ertönen singende Kinderstimmen, die einen Psalm anstimmen. Und wer aufmerksam ist, spürt hier die Bande zwischen einem Volk und seiner Kultur, der Erde und dem Himmel, den Dingen und dem Geist.

WAS SIE SICH NICHT ENTGEHEN LASSEN SOLLTEN

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TREFFPUNKT DER GOURMETS

Die Stadt Fes ist unter anderem auch Zentrum der Gastronomie. Sie ist der Geburtsort der berühmten und köstlichen “Pastilla”: wunderbarer, leichter Blätterteig, der mit gehacktem Taubenfleisch, Zucker, Mandeln und Gewürzen gefüllt ist. Und wenn Sie bei Ihrem Spaziergang durch die Gassen einem Nougatverkäufer begegnen, sollten Sie nicht zögern, sondern die Gelegenheit wahrnehmen.

DIE BLAUEN SCHÄTZE VON DAR BATHA

Das nahe der Medersa Bou Inania gelegene Museum “Dar Batha” enthält eine Sammlung mit den schönsten Keramiken Marokkos, die mit der für Fes typischen Technik und Kunst hergestellt wurden. Das berühmte “Fes-Blau” dient bei den vielfältigen Motiven meistens als Untergrund.

DIE KIRSCHENZEIT

Im Monat Juni feiern die Einwohner van Sefrou die Kirschenzeit. Eine Prozession zieht dann zur Grabstätte des Propheten Daniel. Dieses fröhliche Fest der Fantasia mit ländlichen Liedern und Tänzen bietet eine schöne Gelegenheit, die lebendige, folkloristische Tradition des Mittleren Atlas zu entdecken.

AUF DEM GRUND DER HÖHLE

In der Nähe von Taza liegt die Höhle von Friouato, die 180 Meter tief in die Erde hineinreicht. Über eine Treppe gelangt man in einen unterirdischen Palast mit seltsam anmutenden Formen: Stalaktiten, Stalagmiten und Konkretionen, die teilweise zu Mauern verwachsen. Ein mineralisches Zauberspiel.

DAS WASSER VON MOULAY YACOUB

Hier empfiehlt es sich, ein Bad zu nehmen! Die heißen und wohltuenden Heilquellen von Moulay Yacoub sorgen für Erleichterung bei Rheumabeschwerden, Hals- und Nasenleiden, Hautkrankheiten und gynäkologischen Problemen. Gehören Sie zu don ersten Gästen des sympathischen, komfortablen, hochmodernen und erst vor kurzem errichteten Thermalorts mit seinen renomierten Ärzte-Teams


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